{"id":12142,"date":"2026-02-01T12:48:44","date_gmt":"2026-02-01T11:48:44","guid":{"rendered":"https:\/\/fokum.org\/?page_id=12142"},"modified":"2026-02-02T05:52:24","modified_gmt":"2026-02-02T04:52:24","slug":"roundtable1","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fokum.org\/en\/roundtable1\/","title":{"rendered":"Roundtable 1"},"content":{"rendered":"\n<h1>Fokum Evening Lecture \u00a0Winter Term 2025\/2026<\/h1>\n<h2 class=\"has-text-color\"><span style=\"color: #c9252c;\"><strong>ROUNDTABLE I ZU KUNSTMARKTDATEN \/\/ TU Berlin-Zoom\u00a0<\/strong><\/span><\/h2>\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<h2 style=\"text-align: left;\">Die Notwendigkeit evidenzbasierter Preisdaten \u2013 aber woher nehmen?<\/h2>\n<p style=\"font-weight: 400;\">On the Podium:<\/p>\n<ul style=\"font-weight: 400;\">\n<li>Marek Claassen, M.A., Berlin<\/li>\n<li>Dr. Maria Effinger, Heidelberg<\/li>\n<li>Prof. Dr. Christian Fuhrmeister, M\u00fcnchen<\/li>\n<li><span style=\"font-size: revert;\">Dr. Johannes Nathan, Potsdam<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<p>Moderation:<\/p>\n<ul>\n<li>Dr. Dorothee Wimmer, Berlin<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Date:<\/strong> February 9, 2026, 18:15-19:45 CET<br \/><strong>TU Berlin Zoom-Link:<\/strong> <a href=\"https:\/\/tu-berlin.zoom-x.de\/j\/66091610379?pwd=reR56lctfjM2ApleTYMTrx0WaFGNEU.1\">https:\/\/tu-berlin.zoom-x.de\/j\/66091610379?pwd=reR56lctfjM2ApleTYMTrx0WaFGNEU.1<\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_12022\" style=\"width: 635px\"  class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-12022 size-large\" src=\"https:\/\/fokum.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Deckblatt_eEveningLecture_Roundtable-1024x640.jpg\" alt=\"\" width=\"625\" height=\"391\" srcset=\"https:\/\/fokum.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Deckblatt_eEveningLecture_Roundtable-1024x640.jpg 1024w, https:\/\/fokum.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Deckblatt_eEveningLecture_Roundtable-300x188.jpg 300w, https:\/\/fokum.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Deckblatt_eEveningLecture_Roundtable-768x480.jpg 768w, https:\/\/fokum.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Deckblatt_eEveningLecture_Roundtable-1536x960.jpg 1536w, https:\/\/fokum.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Deckblatt_eEveningLecture_Roundtable-624x390.jpg 624w, https:\/\/fokum.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Deckblatt_eEveningLecture_Roundtable-1320x825.jpg 1320w, https:\/\/fokum.org\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/Deckblatt_eEveningLecture_Roundtable.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px\" \/><p class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Forum Kunst und Markt \/ Centre for Art Market Studies 2026.<\/p><\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">++Title, abstract and CV are always written in the respective language of presentation.++<\/p>\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><b><span lang=\"EN-US\">Abstract: <\/span><\/b>Ziel dieses neuen Formates der digitalen Fokum-Roundtables ist es, Themen von hoher Aktualit\u00e4t und transdisziplin\u00e4rer Komplexit\u00e4t im Austausch mit Expert:innen aus Theorie und Praxis so vielschichtig wie m\u00f6glich zu durchleuchten, um den Status Quo und auf dieser Faktenbasis zuk\u00fcnftige Perspektiven zu eruieren. Beim Thema des ersten Roundtables \u201eDie Notwendigkeit evidenzbasierter Preisdaten \u2013 aber woher nehmen?\u201c geht es um ein kunsthistorisches Tabuthema \u2013 in den Kunstwissenschaften wird zumeist weder \u00fcber Preise geforscht noch Preiswissen\u00a0 gelehrt \u2013 und zugleich um ein notwendiges Praxiswissen: In fast jedem Berufsfeld in Nachfolge dieses Studiums ist ein Kunstpreiswissen erforderlich. Die Teilnehmer:innen des Roundtables diskutieren daher \u2013 nach kurzen einf\u00fchrenden Statements aus ihren unterschiedlichen beruflichen Blickwinkeln \u2013 zum Status Quo des Bestandes an Kunstpreisquellen, zum berufspraktischen Umgang mit Preisdaten von Kunstwerken sowie zu den inter\/disziplin\u00e4ren Herausforderungen bei ihrer Generierung und Verkn\u00fcpfung in Datenbankenprojekten.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/de.linkedin.com\/in\/marek-claassen-5354b7124\">Marek Claassen<\/a> ist zusammen mit Stine Albertsen Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von <a href=\"https:\/\/artfacts.net\/\">ArtFacts<\/a>, einer f\u00fchrenden Archiv- und Analyseseite f\u00fcr zeitgen\u00f6ssische Kunst, die er 2001 mitbegr\u00fcndet hat. Mit einem Wissenshintergrund in Betriebswirtschaft und langj\u00e4hriger Erfahrung in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Galerien und Softwareunternehmen produziert Claassen zudem seit 1995 aktiv datenbankgest\u00fctzte Websites f\u00fcr die Kunstwelt. Er hat zahlreiche Preise f\u00fcr seine Internetaktivit\u00e4ten gewonnen, wurde 1998 von der EU-Kommission als einer der f\u00fchrenden Multimedia-Unternehmer Europas nominiert und h\u00e4lt Vortr\u00e4ge bei Talking Galleries, Christie&#8217;s Education und INSEAD. Im Jahr 2004 entwickelte Claassen das \u201eArtist Ranking\u201c auf ArtFacts.Net, mit dem die Produktivit\u00e4t und der Erfolg von K\u00fcnstler:innen weltweit gemessen und verglichen werden kann. Claassen ist zudem Mitbegr\u00fcnder von <a href=\"https:\/\/limna.ai\/\">Limna<\/a>, dem KI-gest\u00fctzten Kunstberater f\u00fcr die Hosentasche, der im Sommer 2021 als mobile App gestartet ist.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/www.ub.uni-heidelberg.de\/allg\/Mitarbeiter\/effinger.html\">Maria Effinger<\/a> schloss ihr Studium der Klassischen Arch\u00e4ologie, Kunstgeschichte und Alten Geschichte an der Albert-Ludwigs-Universit\u00e4t Freiburg i. Br. 1995 mit einer Dissertation zum \u201eMinoischen Schmuck\u201c an der Universit\u00e4t Freiburg i. Br. ab, absolvierte im Anschluss ein Referendariat f\u00fcr den h\u00f6heren Bibliotheksdienst in Frankfurt a. M. und ist seit 1998 Wissenschaftliche Bibliothekarin an der Universit\u00e4tsbibliothek Heidelberg. Sie ist dort u.a. Fachreferentin f\u00fcr Kunstgeschichte, Leiterin der Abteilung Publikationsdienste, Kulturelles Erbe und Digital Humanities, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Heidelberger Universit\u00e4tsverlags \u201eHeidelberg University Publishing (heiUP), Open Access-Beauftragte der Universit\u00e4t sowie CoSpokesperson von NFDI4Culture. Zu ihren Projekten geh\u00f6ren u.a. der DFG-gef\u00f6rderte Fachinformationsdienst <a href=\"https:\/\/www.arthistoricum.net\/en\/\">arthistoricum.net<\/a>\u00a0und dort vor allem eine nachhaltige Infrastruktur f\u00fcr elektronisches Publizieren im Open Access. Weitere wichtige Arbeitsschwerpunkte sind im Kontext zahlreicher Editions- und Digitalisierungsprojekte der Aufbau des Portals \u201e<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.11588\/portal.gs\">German Sales<\/a>\u201c und der &#8220;<a href=\"https:\/\/digi.ub.uni-heidelberg.de\/de\/hai\/index.html\">Heidelberg Accession Index (HAI)<\/a>&#8220;.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"https:\/\/www.zikg.eu\/personen\/fuhrmeister\">Christian Fuhrmeister<\/a> studierte nach einer Lehre als Steinmetz Anglistik, Kunst und Kunstgeschichte an den Universit\u00e4ten in Oldenburg, Hamburg und Towson\/Baltimore. Von 1994 bis 1997 arbeitete er am Graduiertenkolleg \u201ePolitische Ikonographie\u201c an der Universit\u00e4t Hamburg, wo er 1998 zu \u201eBeton, Klinker, Granit: die politische Bedeutung des Materials von Denkm\u00e4lern in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus\u201c promovierte. Nach Lehrauftr\u00e4gen in Oldenburg, Bielefeld und Braunschweig absolvierte er von 2000 bis 2002 ein Volontariat am Sprengel Museum Hannover. 2002 bis 2003 leitete er die Gesch\u00e4ftsstelle des Departments Kunstwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t M\u00fcnchen, an der er 2013 mit einer Schrift zum Kunstschutz in Italien 1936\u20131963 habilitiert wurde. Seit 2003 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut f\u00fcr Kunstgeschichte in M\u00fcnchen, seit 2020 zudem apl. Professor an der LMU M\u00fcnchen. Zu seinen Forschungsschwerpunkten geh\u00f6ren die Kunst und Kunstgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus, \u00a0der NS-Kunstraub, Restitution nach 1945 sowie Kunstschutz im Zweiten Weltkrieg.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><a href=\"http:\/\/www.nathanfineart.com\/\">Johannes Nathan<\/a>\u00a0ist Kunsth\u00e4ndler und Kunsthistoriker. Er studierte Kunstgeschichte an der New York University und am Courtauld Institute of Art in London, wo er 1995 mit einer Dissertation zu den Arbeitsmethoden Leonardo da Vincis promoviert wurde. Von 1996 bis 2001 war er Oberassistent am Institut f\u00fcr Kunstgeschichte der Universit\u00e4t Bern und dort von 2000 bis 2003 zusammen mit Oskar B\u00e4tschmann Leiter des artcampus-Projekts.\u00a0Seit 2001 ist er Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Nathan Fine Art (bis 2005 Galerie Nathan) in Z\u00fcrich und Potsdam.\u00a0Er lehrte an Universit\u00e4ten in Europa und USA (Bern, Z\u00fcrich, Leipzig, Lissabon, K\u00f6ln, TU Berlin, NYU), war Founding Chair \/ Co-Chair der International Art Market Studies Association (2016-2022) und Vorsitzender der Max Liebermann Gesellschaft (2021-2024). Seit M\u00e4rz 2022 ist er Mitglied der Steuerungsgruppe des <a href=\"https:\/\/ukraineartaidcenter.org\/\">Ukraine Art Aid Centers<\/a>, seit dessen Eintragung als gemeinn\u00fctziger Verein (2024) ist er auch dessen Vorsitzender. Seine Forschungsschwerpunkte sind k\u00fcnstlerische Arbeitsmethoden in der italienischen Renaissance sowie die Geschichte des Kunstmarkts. Er ist Herausgeber des im Juli 2025 vollendeten Nachschlagewerks \u201e<a href=\"https:\/\/www.bloomsburyvisualarts.com\/bloomsbury-art-markets\">Bloomsbury Art Markets<\/a>\u201c, eine Datenbank zum Akteurinnen und Akteuren des Kunstmarkt in Europa und Nordamerika seit 1900 mit rund 4000 Eintr\u00e4gen zu Galerien, Auktionsh\u00e4usern und Kunstmessen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: right;\"><a href=\"https:\/\/fokum.org\/en\/aktuelles-vortragsprogramm\/\">back<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fokum Evening Lecture \u00a0Winter Term 2025\/2026 ROUNDTABLE I ZU KUNSTMARKTDATEN \/\/ TU Berlin-Zoom\u00a0 Die Notwendigkeit evidenzbasierter Preisdaten \u2013 aber woher nehmen? On the Podium: Marek Claassen, M.A., Berlin Dr. Maria Effinger, Heidelberg Prof. Dr. Christian Fuhrmeister, M\u00fcnchen Dr. Johannes Nathan, Potsdam Moderation: Dr. Dorothee Wimmer, Berlin Date: February 9, 2026, 18:15-19:45 CETTU Berlin Zoom-Link: https:\/\/tu-berlin.zoom-x.de\/j\/66091610379?pwd=reR56lctfjM2ApleTYMTrx0WaFGNEU.1 [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-12142","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/fokum.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12142","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/fokum.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/fokum.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fokum.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/fokum.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=12142"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/fokum.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12142\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12171,"href":"https:\/\/fokum.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/12142\/revisions\/12171"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/fokum.org\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=12142"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}